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Was ist Tampondruck?

Das Tampondruckverfahren zählt zu den am häufigsten eingesetzten Drucktechniken beim Bedrucken von Werbeartikeln, da es präzise, mehrfarbig, schnelltrocknend und günstig ist. Zudem erlaubt der Tampondruck es, fast jedes Material, jede Oberflächenbeschaffenheit und jede Form zu bedrucken. Kein Wunder also, dass der Tampondruck bei uns das am häufigsten gewählte Mittel zur Werbeanbringung ist.

Den Namen Tampondruck verdankt das Druckverfahren der Technik, bei der ein Bildträger, der sogenannte Tampon, zum Einsatz kommt. Der Tampondruck gehört damit zu den Tiefdruckverfahren, weil das Druckmotiv vertieft in der Druckform eingelassen ist. Da die Farbe über den Tampon aufgebracht wird, ist der Tampondruck ein indirektes Druckverfahren. Seinen Ursprung hat der Tampondruck in der Schweizer Uhrenindustrie des 18. Jahrhunderts, bei der damals noch mit einem Tampon aus tierischer Gelatine Designs auf die Zifferblätter gedruckt wurden. Heute bestehen die flexiblen Tampons aus feinstem Silikon-Kautschuk und können selbst filigranste Motive und winzige Beschriftungen auf Werbeartikel wie Feuerzeuge, Schreibgeräte, Werkzeuge, Werbetextilien oder sonstigen hochwertigen Werbegeschenken oder praktischen Give-Aways aufdrucken.

Wie funktioniert Tampondruck?

Tampondruckmaschine

Beim Tampondruck reicht der Kunde sein Logo, einen Schriftzug oder sein Motiv als Vektorbilddatei – in der Regel als PDF – ein, die detailgetreu im Druck abgebildet wird. Tampondruck ist nicht nur bei glatten Oberflächen und Papier und Pappe möglich, sondern auch bei unebenen, rauen Oberflächen aus nahezu jedem Material und jeder noch so verwinkelten Form, beispielsweise bei kleinteiligen Spielzeugen.

Das Tampondruck-Prinzip funktioniert wie folgt: Das gewünschte Design wird durch Vertiefungen in ein Druckklischee, eine Druckform, eingebracht. Bei Klischees aus Metall werden die Motive geätzt, gestanzt oder gelasert. Bei Kunststoff-Klischees wird das Design als Positivfilm fotochemisch in die Platte belichtet. Ein Flächenspachtel entnimmt Farbe aus einer Farbwanne und verteilt sie in den motivgerecht entstandenen Vertiefungen auf dem Klischee. Ein Rakel streicht die überschüssige Farbe ab, bis nur ein feiner Farbfilm übrig bleibt. Der hoch elastische und somit extrem flexible Bildträger, der Tampon genannt wird, wird auf das Klischee gepresst und so mit Farbe und dem Motiv belegt. Dann wird der Tampon wie ein Stempel auf den Werbeartikel an der Position für die Werbeanbringung gedrückt und so das Motiv übertragen. Dabei passt sich der Tampon völlig der Form des zu bedruckenden Werbeartikels an. Durch das Silikonöl im Drucktampon wird eine nahezu vollständige Farbübertragung gewährleistet. Danach wiederholt sich der Vorgang mit dem nächsten Stück des Druckvorgangs. Der frische Druck trocknet extrem schnell und der Tampon kann nach dem Drucken gereinigt und umweltfreundlich wiederverwendet werden. Je nach Material des Werbeartikels stehen zusätzlich Vor- und Nachbehandlungsverfahren zur Verfügung, die den Druck noch langlebiger machen.

Es gibt mehrere Tampondrucksysteme: das offene Farbsystem, wie es heute nur noch selten eingesetzt wird, das geschlossene System, das im Bereich der Werbeartikel am häufigsten ist, sowie das Rotationssystem, das mit harten Tampons und hohem Druck bei unempfindlichen Artikeln in sehr hohen Auflagen zum Einsatz kommt.

Welche Härtegrade gibt es beim Tampondruck?

Den Tampon gibt es in mehreren Härtegraden, die in weichster Form rohe Eier bedrucken können und in härtester eine Konturschärfe erreichen, die es so in kaum einem anderen Druckverfahren gibt. Die Härtegrade richten sich nach der Norm DIN 53505 und werden in Shore-A-Härten gemessen. Die Tamponhärtegrade werden angeboten von 00–2 Shore-A für weiche Tampons über 5–6 Shore-A für mittelharte bis hin zu 11–12 Shore-A für harte Drucktampons.

Harte Tampons bieten zwar das schärfste Druckbild aller Druckverfahren, sind aber bei zerbrechlichen oder gewölbten Materialien oder Druckmaschinen mit zu wenig Presskraft nicht geeignet. Sie werden hauptsächlich beim Rotationsdruck von stabilen Werbeartikeln in hoher Stückzahl eingesetzt, beispielsweise bei Kronkorken. Bei sehr weichen Tampons ist ein dickerer und vollflächigerer Farbauftrag möglich, aber in der Präzision der Konturen müssen Abstriche in Kauf genommen werden. Standardmäßig werden daher mittelharte Tampons eingesetzt, die einerseits die nötige Weichheit und somit Flexibilität für Verwinkelungen und raue Flächen besitzen, andererseits aber auch stabil genug sind, um scharfe Konturen abbilden zu können.

Wofür ist Tampondruck geeignet?

Durch die extreme Flexibilität und somit Verformbarkeit kann der Tampon die genaue Form des zu bedruckenden Körpers annehmen. Dadurch ist der Tampondruck nahezu für alle natürlichen und synthetischen Materialen, Formen und Oberflächen geeignet: flach, rund, eckig, konisch, nach innen oder außen gewölbt mit glatter oder unebener Oberfläche. Sogar bei hervorstehenden Teilen, bei denen andere Druckverfahren keine Alternative sind, kann durch den Einsatz mehrerer Tampons ein brillantes Druckergebnis erreicht werden. Zudem kann Tampondruck bei großen wie auch kleinen Auflagen effektiv und ökonomisch eingesetzt werden. Dreidimensionale oder mehrfarbige Motive mit filigranen Details sind für den Tampondruck kein Problem. Die Werbemittelbranche, Spielzeughersteller und viele andere Industriezweige setzen bei der Veredelung ihrer Produkte auf den Tampondruck.

Wofür ist Tampondruck nicht geeignet?

In Bezug auf die Druckbildgröße sind dem Tampondruck Grenzen gesetzt. Wie groß das Druckbild sein darf, ist von der in der Druckerei verfügbaren Druckmaschine abhängig, aber in der Regel sind Bildgrößen von 12 cm im Durchmesser möglich. Bei größeren Motiven für beispielsweise Textilien sollten Sie vorher die Maximalmaße erfragen. Feine Farbverläufe und Schattierungen sind mit Tampondruck nicht möglich, da dieses Druckverfahren mit Volltonfarben arbeitet. Durch die begrenzte Farbaufnahme des Tampons können manchmal helle Motive auf dunklem Hintergrund nicht beim ersten Druckgang vollständig deckend dargestellt werden.

Für welches Material eignet sich Tampondruck?

Tampondruck eignet sich gepaart mit den passenden Druckfarben für so ziemlich jedes natürliche und synthetische Material. In der Werbemittelbranche wird es hauptsächlich bei Kunststoff-Werbeartikeln eingesetzt. Neben Kunststoff eignet es sich aber auch für Textilien, Metall, Holz, Leder, Keramik, Porzellan, Glas, Gummi, Papier und Pappe und einiges mehr.

Was sind die Vorteile von Tampondruck?

Zu den Vorteilen des hochflexiblen Tampon-Tiefdrucks gehören:

  • Darstellung von filigransten Linien und Motiven
  • Mehrfarbige und dreidimensionale Bedruckung
  • Bedruckung jeder Form, Oberfläche und nahezu jeden Materials
  • Schneller Druck und schnelle Trocknung
  • Effiziente und umweltbewusste Drucktechnik
  • Kleine und große Mengen bzw. Auflagen möglich

Welche Werbeartikel können mit Tampondruck bedruckt werden?

So vielseitig die Materialien, Oberflächenbeschaffenheiten und Formen der mit Tampondruck bedruckbaren Gegenstände sind, so vielfältig sind auch die Beispiele an Werbeprämien und Give-aways aus der Welt der Werbeartikel, für die diese Drucktechnik eingesetzt wird. Die Paradebeispiele sind Kugelschreiber und Feuerzeuge, aber auch bei USB-Sticks, Geschirr, Einkaufschips, Kaffeebechern, Bällen oder T-Shirts und Taschen ist der Tampondruck die Drucktechnik der Wahl in der Werbemittelbranche.

Das Tampondruckverfahren zählt zu den am häufigsten eingesetzten Drucktechniken beim Bedrucken von Werbeartikeln, da es präzise, mehrfarbig, schnelltrocknend und günstig ist. Zudem erlaubt der... mehr erfahren »
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Was ist Tampondruck?

Das Tampondruckverfahren zählt zu den am häufigsten eingesetzten Drucktechniken beim Bedrucken von Werbeartikeln, da es präzise, mehrfarbig, schnelltrocknend und günstig ist. Zudem erlaubt der Tampondruck es, fast jedes Material, jede Oberflächenbeschaffenheit und jede Form zu bedrucken. Kein Wunder also, dass der Tampondruck bei uns das am häufigsten gewählte Mittel zur Werbeanbringung ist.

Den Namen Tampondruck verdankt das Druckverfahren der Technik, bei der ein Bildträger, der sogenannte Tampon, zum Einsatz kommt. Der Tampondruck gehört damit zu den Tiefdruckverfahren, weil das Druckmotiv vertieft in der Druckform eingelassen ist. Da die Farbe über den Tampon aufgebracht wird, ist der Tampondruck ein indirektes Druckverfahren. Seinen Ursprung hat der Tampondruck in der Schweizer Uhrenindustrie des 18. Jahrhunderts, bei der damals noch mit einem Tampon aus tierischer Gelatine Designs auf die Zifferblätter gedruckt wurden. Heute bestehen die flexiblen Tampons aus feinstem Silikon-Kautschuk und können selbst filigranste Motive und winzige Beschriftungen auf Werbeartikel wie Feuerzeuge, Schreibgeräte, Werkzeuge, Werbetextilien oder sonstigen hochwertigen Werbegeschenken oder praktischen Give-Aways aufdrucken.

Wie funktioniert Tampondruck?

Tampondruckmaschine

Beim Tampondruck reicht der Kunde sein Logo, einen Schriftzug oder sein Motiv als Vektorbilddatei – in der Regel als PDF – ein, die detailgetreu im Druck abgebildet wird. Tampondruck ist nicht nur bei glatten Oberflächen und Papier und Pappe möglich, sondern auch bei unebenen, rauen Oberflächen aus nahezu jedem Material und jeder noch so verwinkelten Form, beispielsweise bei kleinteiligen Spielzeugen.

Das Tampondruck-Prinzip funktioniert wie folgt: Das gewünschte Design wird durch Vertiefungen in ein Druckklischee, eine Druckform, eingebracht. Bei Klischees aus Metall werden die Motive geätzt, gestanzt oder gelasert. Bei Kunststoff-Klischees wird das Design als Positivfilm fotochemisch in die Platte belichtet. Ein Flächenspachtel entnimmt Farbe aus einer Farbwanne und verteilt sie in den motivgerecht entstandenen Vertiefungen auf dem Klischee. Ein Rakel streicht die überschüssige Farbe ab, bis nur ein feiner Farbfilm übrig bleibt. Der hoch elastische und somit extrem flexible Bildträger, der Tampon genannt wird, wird auf das Klischee gepresst und so mit Farbe und dem Motiv belegt. Dann wird der Tampon wie ein Stempel auf den Werbeartikel an der Position für die Werbeanbringung gedrückt und so das Motiv übertragen. Dabei passt sich der Tampon völlig der Form des zu bedruckenden Werbeartikels an. Durch das Silikonöl im Drucktampon wird eine nahezu vollständige Farbübertragung gewährleistet. Danach wiederholt sich der Vorgang mit dem nächsten Stück des Druckvorgangs. Der frische Druck trocknet extrem schnell und der Tampon kann nach dem Drucken gereinigt und umweltfreundlich wiederverwendet werden. Je nach Material des Werbeartikels stehen zusätzlich Vor- und Nachbehandlungsverfahren zur Verfügung, die den Druck noch langlebiger machen.

Es gibt mehrere Tampondrucksysteme: das offene Farbsystem, wie es heute nur noch selten eingesetzt wird, das geschlossene System, das im Bereich der Werbeartikel am häufigsten ist, sowie das Rotationssystem, das mit harten Tampons und hohem Druck bei unempfindlichen Artikeln in sehr hohen Auflagen zum Einsatz kommt.

Welche Härtegrade gibt es beim Tampondruck?

Den Tampon gibt es in mehreren Härtegraden, die in weichster Form rohe Eier bedrucken können und in härtester eine Konturschärfe erreichen, die es so in kaum einem anderen Druckverfahren gibt. Die Härtegrade richten sich nach der Norm DIN 53505 und werden in Shore-A-Härten gemessen. Die Tamponhärtegrade werden angeboten von 00–2 Shore-A für weiche Tampons über 5–6 Shore-A für mittelharte bis hin zu 11–12 Shore-A für harte Drucktampons.

Harte Tampons bieten zwar das schärfste Druckbild aller Druckverfahren, sind aber bei zerbrechlichen oder gewölbten Materialien oder Druckmaschinen mit zu wenig Presskraft nicht geeignet. Sie werden hauptsächlich beim Rotationsdruck von stabilen Werbeartikeln in hoher Stückzahl eingesetzt, beispielsweise bei Kronkorken. Bei sehr weichen Tampons ist ein dickerer und vollflächigerer Farbauftrag möglich, aber in der Präzision der Konturen müssen Abstriche in Kauf genommen werden. Standardmäßig werden daher mittelharte Tampons eingesetzt, die einerseits die nötige Weichheit und somit Flexibilität für Verwinkelungen und raue Flächen besitzen, andererseits aber auch stabil genug sind, um scharfe Konturen abbilden zu können.

Wofür ist Tampondruck geeignet?

Durch die extreme Flexibilität und somit Verformbarkeit kann der Tampon die genaue Form des zu bedruckenden Körpers annehmen. Dadurch ist der Tampondruck nahezu für alle natürlichen und synthetischen Materialen, Formen und Oberflächen geeignet: flach, rund, eckig, konisch, nach innen oder außen gewölbt mit glatter oder unebener Oberfläche. Sogar bei hervorstehenden Teilen, bei denen andere Druckverfahren keine Alternative sind, kann durch den Einsatz mehrerer Tampons ein brillantes Druckergebnis erreicht werden. Zudem kann Tampondruck bei großen wie auch kleinen Auflagen effektiv und ökonomisch eingesetzt werden. Dreidimensionale oder mehrfarbige Motive mit filigranen Details sind für den Tampondruck kein Problem. Die Werbemittelbranche, Spielzeughersteller und viele andere Industriezweige setzen bei der Veredelung ihrer Produkte auf den Tampondruck.

Wofür ist Tampondruck nicht geeignet?

In Bezug auf die Druckbildgröße sind dem Tampondruck Grenzen gesetzt. Wie groß das Druckbild sein darf, ist von der in der Druckerei verfügbaren Druckmaschine abhängig, aber in der Regel sind Bildgrößen von 12 cm im Durchmesser möglich. Bei größeren Motiven für beispielsweise Textilien sollten Sie vorher die Maximalmaße erfragen. Feine Farbverläufe und Schattierungen sind mit Tampondruck nicht möglich, da dieses Druckverfahren mit Volltonfarben arbeitet. Durch die begrenzte Farbaufnahme des Tampons können manchmal helle Motive auf dunklem Hintergrund nicht beim ersten Druckgang vollständig deckend dargestellt werden.

Für welches Material eignet sich Tampondruck?

Tampondruck eignet sich gepaart mit den passenden Druckfarben für so ziemlich jedes natürliche und synthetische Material. In der Werbemittelbranche wird es hauptsächlich bei Kunststoff-Werbeartikeln eingesetzt. Neben Kunststoff eignet es sich aber auch für Textilien, Metall, Holz, Leder, Keramik, Porzellan, Glas, Gummi, Papier und Pappe und einiges mehr.

Was sind die Vorteile von Tampondruck?

Zu den Vorteilen des hochflexiblen Tampon-Tiefdrucks gehören:

  • Darstellung von filigransten Linien und Motiven
  • Mehrfarbige und dreidimensionale Bedruckung
  • Bedruckung jeder Form, Oberfläche und nahezu jeden Materials
  • Schneller Druck und schnelle Trocknung
  • Effiziente und umweltbewusste Drucktechnik
  • Kleine und große Mengen bzw. Auflagen möglich

Welche Werbeartikel können mit Tampondruck bedruckt werden?

So vielseitig die Materialien, Oberflächenbeschaffenheiten und Formen der mit Tampondruck bedruckbaren Gegenstände sind, so vielfältig sind auch die Beispiele an Werbeprämien und Give-aways aus der Welt der Werbeartikel, für die diese Drucktechnik eingesetzt wird. Die Paradebeispiele sind Kugelschreiber und Feuerzeuge, aber auch bei USB-Sticks, Geschirr, Einkaufschips, Kaffeebechern, Bällen oder T-Shirts und Taschen ist der Tampondruck die Drucktechnik der Wahl in der Werbemittelbranche.

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